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Bildungs- und Erziehungsziele im Fach Mathematik

Die Motivation vieler Menschen, sich mit Mathematik zu beschäftigen, beruht einerseites auf der Tatsache, dass die Mathematik als Schlüsseltechnologie in Forschung und Entwicklung heutzutage eine unentbehrliche Rolle spielt. Wer die Welt um sich herum verstehen will, muss mit grundlegenden mathematischen Konzepten vertraut sein.

Andererseits ist die Mathematik als geistige Betätigung unabhängig von ihren Anwendungen – ihr Ziel ist ganz allgemein die Entdeckung von Strukturen in abstrakt formulierten Systemen. Wer die zur Erreichung dieses Ziels nötige Beharrlichkeit aufbringt, aber auch die Bereitschaft, zur Lösung von Problemen kreativ vorzugehen und Neues auszuprobieren, wird am Ende oft mit überraschenden und auch ästhetisch befriedigenden neuen Einsichten belohnt.

Bei der Beschäftigung mit Mathematik sollen die jungen Menschen an unserer Schule also vor allem lernen, klar und unabhängig zu denken, um sich selbst ein Bild ihrer komplexen Umwelt machen zu können. Dabei sind eigene (Vor-)Urteile systematisch zu hinterfragen und Argumente anderer auf ihre Plausibilität zu prüfen. Kein anderes Fach bietet dem Lernenden diese stetige Chance, nach dem “Warum?” zu fragen, während der Lehrer sich niemals auf ein “Es ist so, weil ich es sage” zurückziehen kann.

Schulinternes Curriculum und Unterrichtsverteilung

Grundlage des Schulcurriculums sind die Kernlehrpläne für die Sek I und die Richtlinien und Lehrpläne für die Sek II.

Sek I Wochenstunden Sek II Wochenstunden
Klasse 5 4 Stufe 10 (EP) 3
Klasse 6 4 Stufe 11 (G9) 3
Klasse 7 4+1 Stufe 12-13 (G9) GK: 3 / LK: 5
Klasse 8 4
Klasse 9 3
Eingesetzte Lehrwerke
  • Sek I: Lambacher Schweizer Mathematik für Gymnasien (Klett)
  • Sek II: Lambacher Schweizer (Klett)
Leistungsbewertung

Grundsätze der Leistungsbewertung im Fach Mathematik